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Aktuelles

Tagung: Camouflage! Interdisziplinäre Forschung zum Verbotenen und Verborgenen

Universität Heidelberg, Institut für Europäische Kunstgeschichte
Datum: 20.-22.11.2015

Programm und Flyer

weitere Infos








❏ Tagungen
❏ Workshops und Filmabende
❏ Vortragsreihen/Vorträge
❏ Ausstellungen
❏ Exkursionen



❏ Tagungen

Raumbilder-PlakatMainz, 18.-20.Juli 2014

Raumbilder – Bildräume. Zum Potential der kulturwissenschaftlichen Leitbegriffe Bild und Raum in der kunsthistorischen Forschung
Jahrestagung

Seit dem iconic oder pictorial turn am Anfang der 1990er-Jahre bzw. dem spatial turn um die Jahrtausendwende ist in den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen eine Hinwendung zum Bild bzw. zum Raum festzustellen. Den Begriffen Bild und Raum kann daher aktuell der Status kulturwissenschaftlicher Leitbegriffe zugesprochen werden. Jedoch ruft das zunehmende Interesse an diesen Begriffen zugleich die Fragen auf, inwiefern dieses Interesse gerechtfertigt und was damit überhaupt gewonnen ist. Kurz: Welches Potential kommt diesen Begriffen in der Forschung zu? Diese Frage soll auf der Tagung beantwortet werden. Eine solche Antwort verlangt einerseits nach der Klärung, was jeweils unter Bild und Raum verstanden wird bzw. welche Konzepte damit benannt werden, und andererseits nach einer Überprüfung dieser Konzepte in der konkreten Forschung. Dabei wird sich auf den Bereich der kunsthistorischen Forschung beschränkt, die im Umgang mit dem Bild über einen ausgeprägten Erfahrungsschatz verfügt, wohingegen der Raum in diesem Forschungsbereich weniger umfassend bearbeitet wurde. Mit der Formulierung Raumbilder – Bildräume werden weiterhin beide Komponenten verschränkt, so dass es als Ziel der Tagung außerdem zu klären gilt, wie sich Bild und Raum bzw. das Potential dieser Begriffe zueinander verhalten. weiter


Konzept und Organisation: Christian Nille, Thomas Kaffenberger, Dominic E. Delarue
Ort: Institut für Kunstgeschichte Mainz



Mediale Dimensionen-PosterGießen, 23.-24.November 2012

Mediale Dimensionen von Reproduktion.
Jahrestagung

Anlässlich der zweiten Jahrestagung des Vereins Das Bild als Ereignis e. V. stehen Fragestellungen hinsichtlich der medialen Dimensionen von Reproduktion in unterschiedlichen Gattungen der Kunst wie der Malerei, der Grafik, der Fotografie und dem Theater im Mittelpunkt. Die intermedialen Übergänge und die damit einhergehenden Veränderungen sollen im Spannungsverhältnis zwischen Vorbild und Reproduktion an konkreten Fallbeispielen diskutiert werden.
Die Veranstaltung dient unter anderem auch als Plattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs und fachlichen Austausch zwischen den Generationen. weiter




Konzept und Organisation: Katharina Frank, Sabine Koßmann, Carolin Rinn
Ort: Institut für Kunstgeschichte Gießen


Plakat 2011 Kolloquium

Heidelberg, 11. – 13.02.2011

Das Bild als Ereignis. Zur Lesbarkeit spätmittelalterlicher Kunst.
1. Jahrestagung und Kunsthistorisches Kolloquium mit interdisziplinärer Ausrichtung zu hermeneutischen Fragen in der Kunst.

Anlässlich Hans-Georg Gadamers 111. Geburtstag am 11. Februar 2011 soll unter dem Stichwort “Das Bild als Ereignis” die Relevanz seiner Hermeneutik und ihres Kunstbegriffs für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit spätmittelalterlicher Kunst erprobt werden. Gerade für diese Epoche scheint der von Gadamer in seinem Hauptwerk “Wahrheit und Methode” (1960) entwickelte antiessentialistische Kunstbegriff, der das prozesshafte Wesen jedes Kunstwerks mit Begriffen wie Ereignis und Vollzug zu fassen sucht, besonders fruchtbar.
Das Kolloquium dient – unter anderem auch – als Plattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs und soll den fachlichen Austausch zwischen den Generationen anregen. weiter



Konzept und Organisation: Dominic Delarue, Johann Schulz, Laura Sobez
Ort: Institut für Europäische Kunstgeschichte Heidelberg


❏ Workshops und Filmabende


Hüttenwocheende-NetzeNetze/Bad Wildungen, 24.10.2014

Landpartie-Workshop in Netze und Bad Wildungen

Workshop und Hüttenwochenende mit Projektvorstellung und Diskussion

Im neuen Workshopformat der “Landpartie” standen vom 24.10.2014-26.10.2014 gemeinsame Besichtigung der Altäre in Bad Wildungen und Netze, Projektvorstellungen, eine Wanderung sowie gemeinsame Lektüre auf dem Programm.
Für die gemeinsame Diskussion zum Thema “Das Bild als Ereignis 2.0” lagen darum Texte von Robert Pfaller und Emmanuel Aloa zugrunde.


Konzept und Organisation: Joris Heyder und Laura Sobez
Ort: „Alte Dorfschule“ im hessischen Netze


2012_Filmabend_Potemkin_PlakatHeidelberg, 25.07.2012

Die Realität der Fiktion. Montage und Attraktion in Film und Kunst

Workshop und Openair-Filmabend mit Vorträgen
Film:
Sergej Eisenstein: Panzerkreuzer Potemkin (1925).

Workshop:
geleitet von Laura Sobez: Montage der Attraktion (1923) und Jenseits der Einstellung (1929). Zwei Texte von Sergej Eisenstein.

Vorträge:
Johann Schulz: Einführender Kommentar. Die Naht im Geschehen des Virtuellen.
Ulrich Blanché: Über die Rezeption Eisensteins in der Kunst.


Konzept und Organisation: Ulrich Blanché, Johann Schulz und Laura Sobez
Ort: Institut für Europäische Kunstgeschichte Heidelberg


Mal_einAuge_drauf_werfenHeidelberg, 27.06.2011

Mal ein Auge drauf werfen. Von Blinden und Ikonologen

Openair-Filmabend mit einem Gastvortrag und einer Einführung des Films durch die Veranstalter

Film:
Slavoj Žižek (Buch) und Sophie Fiennes (Film): The Pervert’s Guide to Cinema.

Vorträge:
Toni Hildebrandt (Basel): „Punctumcaecum“. Zum Topos der Blindheit und Unsichtbarkeit im zeichnerischen Akt
Johann Schulz/ Laura Sobez: Vom Ikonologen zum Mann, der in die Bilder steigt. Ein Versuch mit Panofsky und Žižek.


Konzept und Organisation: Johann Schulz und Laura Sobez
Ort: Institut für Europäische Kunstgeschichte Heidelberg


❏ Vortragsreihen/Vorträge

Reform-PlakatHeidelberg, WS 2013/2014

Die Reform der Künste um 1900

“Um 1900” ist mehr als eine bloße Datierung einer historischen Zäsur. Der Ausdruck ist zu einem erläuternden Label bei der Charakterisierung der fundamentalen politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandlungen geworden, welche die Entwicklung Deutschlands bis weit in das 20. Jahrhundert prägen sollten. Die Reihe “Die Reform der Künste um 1900” nimmt die These einer transitorischen Epoche zum Ausgangspunkt und widmet sich aus kunstgeschichtlicher Perspektive den Reformen in Architektur, Malerei, Plastik, Design und Interieurgestaltung, welche in dieser Übergangszeit der Moderne den Weg bahnten und gleichzeitig den Traditionen des 19. Jahrhunderts verhaftet blieben. Neben Beiträgen aus der universitären Forschung sollen auch aktuelle Erkenntnisse aus der musealen Praxis präsentiert werden, die sich mit der vielgesichtigen Reform der Künste um 1900 auseinandersetzen.
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Organisation und Konzept: Dominic E. Delarue, Thomas Kaffenberger, Oliver Sukrow
Projektpartner: Institut für Europäische Kunstgeschichte Heidelberg


Panofsky-PlakatHeidelberg, WS 2011/2012

Erwin Panofsky und die gotische Architektur

Vortrag:
Christian Nille (Mainz): Erwin Panofsky und die gotische Architektur. Überlegungen zum produktiven Umgang mit einem Klassiker.

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Organisation: Dominic E. Delarue, Laura Sobez und Johann Schulz
Projektpartner: Institut für Europäische Kunstgeschichte Heidelberg


❏ Ausstellungen

Metzendorf-PlakatBensheim, 29.9.–10.11.2013 und Heidelberg, 14.11.–20.12.2013

Lebensräume gestalten. Heinrich Metzendorf und die Reformarchitektur an der Bergstraße

Heinrich Metzendorf (1866–1923) ist heute vor allem als Architekt zahlreicher gediegen-repräsentativer Villenbauten der Jahrhundertwende entlang der Bergstraße bekannt. Sein Werk ist jedoch wesentlich vielgestaltiger als zumeist vermutet. So umfasst es neben Entwürfen für den Siedlungsbau, öffentlichen Bauwerken, wie Schulen und Rathäusern, Sakralbauten und Fabrikanlagen auch Aussichtstürme, Grabmale, Gartenanlagen und Raumensembles. Die Ausstellung „Lebensräume gestalten“ möchte Metzendorfs Oeuvre in seiner gesamten Vielfalt vorstellen und einzelne Werke in ihrem kulturhistorischen Kontext zwischen kulturkonservativem Bürgertum und progressiven Reformbewegungen einordnen. Dabei wird sowohl die Beziehung zu wichtigen Auftraggebern als auch zu anderen ausgewählten Architekten und Künstlern thematisiert. Die Ausstellung zeigt dazu zahlreiche Originalpläne und Entwurfszeichnungen aus den Beständen des Bensheimer Stadtarchivs, ein Architektenmodell von der Hand Metzendorfs sowie moderne Modelle und weitere historische Objekte, wie Möbel und Bauteile. Die Ausstellung wurde gemeinsam mit Studierenden der Universität Heidelberg im Rahmen eines Projektseminars entwickelt.weiter

Museum der Stadt Bensheim, 29.9.–10.11.2013 (kuratiert von Dominic E. Delarue und Thomas Kaffenberger)
Universitätsmuseum Heidelberg, 14.11.–20.12.2013 (kuratiert von Dominic E. Delarue, Thomas Kaffenberger, Charlotte Lagemann und Oliver Sukrow)
Projektpartner: Museum und Archiv der Stadt Bensheim, Universität Heidelberg


❏ Exkursionen

Dürer-PlakatFrankfurt a.M., 12.11.2013

Dürer. Kunst – Künstler – Kontext

Exkursion zur Ausstellung mit einer Einführung in die Konzeption der Ausstellung

Vortrag:
Dr. Almut Pollmer-Schmidt (Frankfurt a.M.): Einführung in die Konzeption der Ausstellung: “Dürer. Kunst – Künstler – Kontext”

Vom 23. Oktober 2013 bis 2. Februar 2014 präsentiert das Städel Museum den wohl bedeutendsten deutschen Renaissancekünstler Albrecht Dürer (1471–1528) in einer umfassenden Sonderausstellung. Diese umfasst insgesamt über 280 Werke, darunter etwa 200 Arbeiten von Albrecht Dürer selbst. Insgesamt zeigt die Präsentation das Schaffen des deutschen Meisters in der ganzen Breite und Vielfalt seiner künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Zu sehen sind Tafel- und Leinwandbilder, Handzeichnungen, Blätter in unterschiedlichen druckgrafischen Techniken sowie von Albrecht Dürer verfasste und illustrierte Bücher. Dürers fortwährende Auseinandersetzung mit den Werken seiner deutschen, niederländischen und italienischen Künstlerkollegen ist zentrales Thema der Frankfurter Altmeisterausstellung, die Dürers Arbeiten in den historischen Kontext ihrer Entstehung stellt. Hierfür ergänzen Arbeiten von Vorläufern, Zeitgenossen und Schülern wie Martin Schongauer, Hans Baldung Grien, Hans von Kulmbach, Jacopo de? Barbari, Giovanni Bellini, Joos van Cleve oder Lucas van Leyden das groß angelegte Ausstellungsprojekt.

Organisation: Johann Schulz und Laura Sobez
Ort: Kaminzimmer im Liebighaus und Städel Museum Frankfurt a.M.