Der Verein

Der Verein lebt von der ideellen und finanziellen Unterstützung seiner Mitglieder und Freunde.
Gerne können auch Sie dem Verein beitreten oder ihn in anderer Form unterstützen: Mitglied werden

Inhaltliche Ausrichtung und Ziele des Vereins „Das Bild als Ereignis e.V.“

Der gemeinnützige Verein Das Bild als Ereignis e. V. wurde 2010 mit dem Ziel gegründet, den lebendigen Austausch zwischen Europäischer Kunstgeschichte, ihren akademischen Nachbardisziplinen und der kunstinteressierten Öffentlichkeit zu unterstützen und zu fördern. Er versteht sich als überregionaler Arbeitskreis, Kommunikationsplattform und Förderorgan für den wissenschaftlichen Nachwuchs und anderen künstlerisch engagierten Gruppen. Dabei spielt der Dialog zwischen etablierten und jungen Forschern ebenso eine wesentliche Rolle wie das anregende Gespräch zwischen Kunstinteressierten, Künstlern und Wissenschaftlern. Mit der Organisation von Tagungen, Kolloquien und Symposien, gemeinsamen Aktivitäten rund um Kunst, Architektur, Kunsttheorie und Philosophie sowie der Unterstützung und Konzeption von Publikationen will der Verein die reflektierte Auseinandersetzung mit Kunst anregen und bereichern.

Das besondere methodische Interesse der Vereinsarbeit gilt der objektnahen Diskussion und Erprobung kunstgeschichtlicher und kunsttheoretischer Denkfiguren jenseits disziplinärer und institutioneller Grenzen. So möchte der Verein dem Wandel Rechnung tragen, den die universitäre Kunstgeschichte in den letzten Jahren erlebt hat. Mit der stetigen Erweiterung ihres Gegenstandsbereiches muss diese zusehends feststellen, dass ihre bewährten Theoriemodelle und Methoden allein nicht ausreichen, um den Facettenreichtum künstlerischer Werke, Medien und Prozesse epochenübergreifend und adäquat zu beschreiben. Anders als die meisten Spielarten der reinen Bildwissenschaft birgt aber gerade die Kunstgeschichte wegen ihres Selbstverständnisses als historisch arbeitender Disziplin das Potential, bei der Vernetzung und kritische Durchdringung von Theorien und Themen auch die Kunstwerke selbst im Blick zu behalten. Daher könnte sie der Ort sein, an welchem divergierende Forschungsrichtungen und andere Formen der Auseinandersetzung mit Kunst versammelt und in einer produktiven Zusammenschau miteinander verknüpft werden.

Maßgeblich für die Arbeitsweise und die Gesprächskultur des Vereins bei seinen Vorhaben ist die Tradition einer Hermeneutik, die Verstehen immer als einen Umgang mit bestehenden Vor-Urteilen und somit als Prozess begreift. Deshalb bildet eine historische Perspektive auf aktuelle Fragen zur Kunst den bevorzugten Ansatzpunkt für einen Dialog auf Augenhöhe. Eine besondere Herausforderung, die sich unmittelbar aus unserem hermeneutischen Anspruch ergibt, ist zudem die komparatistische Untersuchung von Objekten aus unterschiedlichen Epochen und Regionen unter einer übergreifenden Fragestellung.

Verwirklichung des Vereinszweckes

I) Der Verein und seine Mitglieder konzipieren und organisieren Veranstaltungen im Geiste der inhaltlichen Ausrichtung des Vereins und im Einklang mit dem Ideal einer offenen und freien Dialogs. Das Veranstaltungsformat ist frei wählbar (Tagung, Ausstellung, Podiumsdiskussion, Kunstprojekt, etc.), und das Experimentieren mit neuartigen Konzepten besonders willkommen.

II) Der Verein und seine Mitglieder entwickeln und realisieren Buchprojekte. Da uns das Element des persönlichen Austausches ein besonderes Anliegen ist, stehen diese idealerweise mit einer vom Verein organisierten oder unterstützten Veranstaltung in unmittelbarer Beziehung.

III) Der Verein möchte in besonderem Maße dem sogenannten wissenschaftlichen Nachwuchs, Studenten, Absolventen, Preadocs und Postdocs, die Realisierung von Projekten ermöglichen. Für Projektideen von (Noch-)Nichtmitgliedern stehen wir daher jederzeit offen.

IV) Da es sich noch um einen jungen Verein handelt, besteht eine wesentliche Aufgabe in der Akquise der zur Realisierung unserer Projekte nötigen Finanzmittel und der Gestaltung von Kooperationen mit anderen Institutionen, derzeit vornehmlich Universitäten, Museen und Kulturstiftungen.

Satzung